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Neue TNW Automaten in Basel

Sonntag, 28. Oktober 2007

In Basel gibt es bis nächstes Jahr rund 500 neue Billetautomaten, da kann man sogar Bargeldlos bezahlen, zumindest falls man eine Maestro-EC Karte sein Eigenen nennen kann. Als langjähriger Kunde der Postfinance für mich ein Ärgernis, die Gebühren für die Postcard sind anscheinend zu hoch.

Mal schauen ob sich die Postfinance zu einem Statement äusserst, ich habe folgende Mail an den Kundendienst geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,Ich bin schwer enttäuscht!
In Basel gibt es demnächst neue Billetautomaten für Tram & Bus, Topmodern mit Touchscreen und auf dem neusten Stand der Technik. Nur, dass ich mit meiner Postkarte dabei nicht bezahlen kann.
Mir bleibt es als Kunde schlicht ein Rätsel und unerklärlich wieso sich die Postfinance nicht mit dem TNW einigen konnte, mit einer Maestro-EC Karte kann man jedenfalls Bargeldlos bezahlen.

Ich bin mir gerade ernsthaft am Überlegen, mein Konto zu einer Bank mit Maestro-Karte zu zügeln. Das Bezahlen eines Tramtickets an einem Automaten gehört für mich zum Grundservice, wie das Bezahlen der Einkäufe in der Migros oder das Tanken an dem Automaten um die Ecke!

Die billigste Ausrede dazu habe ich gestern in der BaZ gelesen: “Wir haben einheitliche Preise, die für alle Kunden gleich sind”, das ist doch einfach nur lächerlich!
Mich wundert es nicht das der TNW beim Angebot der Postfinance abwimmelt, bei einem Durchschnittspreis von CHF 2.60 sind 24 Rappen Transaktionsgebühr doch ganz heftig.

Was noch nicht ist kann ja noch werden… In diesem Sinne, wünsche ich ihnen einen guten Wochenstart.

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Smoke Free Friday

Freitag, 12. Oktober 2007

Nachdem sich das Parlament in der Raucherdiskussion sich eher auf einen zurückhaltenden Kompromiss einigte und damit auch in Zukunft den Status Quo beibehalten möchte. Zumindest in der Gastronomie und im Nachtleben wird sich ausser ein Mehraufwand an Bürokratie nichts ändern, jeder Betrieb kann quasi die “Lizenz zum Rauchen” beantragen. Naja, die Schweiz war ja immer schon fortschrittlich und doch so konservativ…

Der Lungenliga geht dies natürlich nicht weit genug, sie fordern weiterhin die Durchsetzung eines Rauchverbots in allen Restaurants, Bars, Discos etc. zum Schutz der Arbeitnehmer und zur Prävention des Tabakkonsums. Dies will sie nun auf kantonaler Ebene erreichen, dass in Zukunft 26 verschiedene Gesetzte diese Angelegenheit regeln sollen, ist auch nur in der Schweiz möglich. Spott und Gelächter aus dem Ausland dürfte uns sicher sein, ein klein wenig lächerlich ist es ja schon…

Smoke Free Friday

Nichts desto trotz fühlt sich die Lungenliga nun verpflichtet dieser Stossrichtung einen weiteren Impuls zu geben und hat den Smoke Free Friday auf die Beine gestellt. Raucher sowie Nichtraucher sollen einen Tag lang geniessen, was bald schon einmal Alltag sein wird: Verschiedene Kulturveranstaltungen, Restaurants, Bars werden heute rauchfrei abgehalten. Na dann - cheers.

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Der Zweck heiligt die Mittel

Dienstag, 9. Oktober 2007

Unglaubliche Story, aber wahr: Die US-Kirche lockt in einer neuen Aktion Kinder mit Videogames an. Nicht irgendein Videogame, sondern Halo 3, der Verkaufsschlager schlechthin.
Wäre ja eigentlich nicht weiter schlimm, aber das Spiel ist erst ab 17 freigegeben in den USA! Doch im Zeitalter der immer schneller schwindenden Anhängerschaft der katholischen Kirche, greift man schon mal zum Teufelszeug - oder wie wurden die “Killerspiele” damals betittelt, als man einen geeigneten Sündenbock für Schulhofmassaker suchte?! Sogar die offizielle Webseite von Halo 3 verfügt über eine Altersverifikation…

Halo 3 in Church

Doch der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel, Hauptsache die Kirche erhält Nachwuchs in ihrem überalterten, konservativen und von Doppelmoral geprägten Verein. Die ganze Story mit wirklich zitatwürdigen Passagen gibt es bei der New York Times.

Once they come for the games, Gregg Barbour, the youth minister of the church said, they will stay for his Christian message. “We want to make it hard for teenagers to go to hell,” Mr. Barbour wrote in a letter to parents at the church.

Hilflosigkeit? Ignoranz? Dummheit? Was auch immer die Amis sich einmal mehr dabei gedacht haben, die spinnen doch einfach :-P

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Clubbers Guide to Basel - #6 Kuppel

Samstag, 6. Oktober 2007

Die Kuppel gehört eigentlich mit ihren bald 20 Jahren zu den traditionellen Locations der Stadt. An die Kuppel habe ich ganz spezielle Erinnerungen, denn hier feierte ich “vor ein paar Jahren” meine ersten Parties im Basler Nachtleben, doch seit X-Jahren war ich nicht mehr an einer Veranstaltung. Höchste Zeit also wieder einmal die Kuppel zu besuchen, gestern war 25UP angesagt, also die Stadtparty für das jung gebliebene Basel.

Das Schiff
markers

Location

Die Kuppel liegt zentral am Rande der Innenstadt, zwischen der Heuwage und dem Zoo im so genannten “Nachtigallenwäldeli”. Der kleine Bau gibt der Location den Namen und sieht noch immer gleich aus wie vor Jahren, einzig rund herum hat sich einiges getan. Relativ neu gibt es das Annex (ein Miniclub quasi) sowie seit etwa 2 Jahren die Zermatter Berghütte (traditionelle Schweizer Küche) und das Restaurant Aqua (italienische Spezialitäten) in unmittelbarer Nähe - ein richtiger kultureller Hostspot also.
Ansonsten ist die Kuppel ziemlich bescheiden, ein relativ keiner Dancefloor und auch der Rest ist eher im Miniformat gehalten. Der Vorteil indes, auch bei wenig Publikum kommt schnell einmal gute Stimmung auf, es ist einfach eine kultige Location. Wegen des Platz mangels, hat man jedoch in junger Vergangenheit das drum herum aufgemotzt und aufgebaut: mit Strandsand, Chilloutecke und Openair-Bar.
Die Eintrittspreise sind üblicher weise zwischen 10 - 15.- die Bar bietet nicht nur die üblichen Mixgetränke und diverse Biere, sondern auch richtige Cocktails für unter 15.-

Music

Die Kuppel hat sich auf die weniger elektronischen Beats spezialisiert, man spielt vor allem Hip-Hop, Oldies, Soul & Salsa, Indie uvm. An der 25Up spielt man einfach von allem ein bisschen, da kann ja nichts schief gehen. Die Soundanlage an sich ist ein bisschen Schwach auf der Brust und operiert ständig am Limit, ein kleines Upgrade wäre kein Seich.

People

Die Kuppel spricht traditionell eher eine junge Zielgruppe an, oft liegt das Mindestalter bei 17, doch es gibt regelmässig Events ab 20 und natürlich die 25UP an jedem ersten Freitag im Monat. Von Erfahrungswerten kann ich hier leider nichts erzählen…

Special

Das Spezielle darin, ist das spezielle darum. Die Location ist einfach gemütlich, in den Sommermonaten kann man auch einfach an der Openair-Bar etwas trinken und die Nacht geniessen. Das familiäre Flair verleiht der Kuppel einen besonderen Status im Nachtleben Basels und ist einfach kultig.

Kuppel.jpg

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Nationalratswahlen Warm-up

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Und es ist wieder so weit. Die Schweizer wählen ihre Volksvertreter im National- und Ständerat. Nun kann man alle Stimmen einer Partei zukommen lassen oder sich ein paar schönklingende Namen aus den Listen auswählen, denn wie soll man schon wissen wen man nun auf diesen Stimmzettel schreiben soll?! Es gibt 18 Listen mit je 5 Namen, dass sind also fast 100 Namen, Personen, Politiker bzw. Ansichten und Meinungen. Wie soll man da schon jemand auswählen können?

Zum Glück gibt es das Internet und eine schlaue Idee, welche sich Smartvote nennt. Das System ist relativ simpel: Politiker füllen einen Fragebogen mit 72 Fragen zu den aktuellsten und wichtigsten Themen des politischen Geschehens aus, der stimmberechtigte Bürger tut das Selbe und das System vergleicht die eigenen Antworten mit denjenigen der Politiker. Am Schluss erhält man eine Liste mit den Politiker, geordnet nach der grössten Übereinstimmung.

Der einzige Haken daran ist wohl, dass man dem System grundsätzlich vertrauen muss. Man kann zwar die einzelnen Antworten der Kandidaten anschauen, aber die Berechnung im Hintergrund ist wohl ein Wenig aufwändig, um es ganz nachzuvollziehen. Zumindest macht Smartvote.ch einen sehr seriösen Eindruck da eine grössere Anzahl Wissenschaftler das System betreuen und entwickelten.

Natürlich wird man keinen Politiker finden, der die eigene Meinung zu 100% im Nationalrat vertreten wird, dazu müsste man schon eigens aktiv werden, doch in meinem Fall ergeben sich immerhin einen Deckungsgrad von über 70% mit über 10 Kandidaten. Nicht wirklich erstaunlich ist, dass meine Favoriten eher links stehen, doch schon ziemlich überraschend wie viele junge Politiker ganz oben auftauchen, ein Auszug aus meiner Top 10:

  • Grünes Bündnis: Marder Franca (Jg. 1985)
  • Jungsolzialisten: Oefner Andreas (Jg. 1982)
  • Grünes Bündnis: Müller Loretta (Jg. 1982)
  • Jungsozialisten: Cuénod Timothé (Jg. 1985)
  • Grünes Bündnis: Ballmer Mirjam (Jg. 1982)

Nicht weniger als 5 aus der Top 10 sind also 25 oder jünger und so wandert selbstverständlich auch der/die eine oder andere auf meinen Stimmzettel. Würde der Schweizer Politik zumindest sicherlich nicht schaden ein paar junge Leute im Parlament sitzen zu haben.

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Filmkritik: 1408

Dienstag, 2. Oktober 2007

“Even if you leave this room, you can never leave this room!”

Diese Filme über die paranormalen Aktivitäten des Universums sind unlängst ein ziemlich beliebtes Thema in Holywood. Auch 1408 reiht sich brav in diese Gruselecke ein und mit genügend Ich-erschreck-dich Effekten ein perfekter Kandidat fürs grosse Kino.

1408

Story

Mike Enslin ist ein Pseudoforscher, der seine Erkenntnisse leicht verzerrt in unterhaltsamen Büchern wie “Die 10 unheimlichsten Hotels” niederschreibt. Auf der Suche nach Hotels mit Geistern und paranormalen Aktivitäten trifft er auf das Dolphin Hotel, welches ein “Todeszimmer” beherbergt in dem schon 56 Menschen umkamen. Das Zimmer 1408 hat zudem die Quersumme 13 - wie Geistreich…

Kritik

Die platte Story und der schwache Hauptdarsteller lassen diesen Streifen im langweiligen Niemandsland untergehen. Die zahlreichen Effekte sind zwar nett, aber zu gleich auch das Beste am ganzen Film. Auch von diesem “Scary-Feeling” ist leider wenig zu spüren, eher muss man gegen den drohenden Schlaf ankämpfen.
Für mich eine Enttäuschen auf fast der ganzen Linie, da habe ich deutlich mehr erwartet.

Fazit

Ein Film für die Mülltonne, that’s it.

Rating 4/10

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Sonntag, 5. Februar 2012, 18:09
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Sonnenaufgang: 7:52
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Zufälliges Zitat

Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor. — Johann Wolfgang von Goethe

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