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Was war. Was wird.

Montag, 31. Dezember 2007

So wir zählen bereits die letzten Stunden des vergangenen Jahres 2007, Zeit also einmal zurück zu blicken und das vergangene Jahre revue passieren. Zeit aber auch, sich auf das kommende Jahr 2008 zu freuen.

Was war. Jahresrückblick 2007.

Wirtschaftlich war 2007 ein sehr erfolgreiches Jahr, das enorme Wachstum in den Schwellenländern hält die Konjunktur hoch und auch in der Schweiz konnten wir kräftig davon profitieren, auch wenn uns Energiepolitische Überlegungen sorgen machen und die Kreditkrise in den USA die Gewinne unserer Grossbanken schmelzen lassen wie Eis in der Sonne.
Politisch war besonders die kürzlich stattgefundene Bundesratswahl hoch spannend, soviel wurde schon lange nicht mehr über das Bundeshaus diskutiert, Christoph Blocher ist definitiv aus der Regierung geflogen, was der Schweiz im Ausland sicherlich wieder ein bisschen das ramponierte Image aufbessert. Dank einer neuen Bundesrätin dürfen wir auch auf eine aktive und kompromisswillige Regierung in Zukunft hoffen, ein handfester Gewinn für Helvetia. Sehr schade hingegen fand ich das Nein des Basler Stimmvolk zum neuen Casino, dass nun eben nicht gebaut wird.
Sportlich bleibt einem Basler natürlich die geklaute Meisterschaft in Erinnerung für die wir uns natürlich nochmals beim Schweizerischen Fussballverband bedanken möchten. Ganz grosse Klasse wie in den vergangenen Jahren spielte wieder der Lokalmatador Roger Federer auf, der wohl beste Tennisspieler aller Zeiten ist einfach nicht zu stoppen. Auch persönlich war da 2007 sehr erfolgreich, als wir uns als Cupsieger selbst feiern durften, zum Glück gibt es auch einen Cup für die ganz miesen Fussballer ;-)
Den grossen persönlichen Erfolg war natürlich die bestandene Abschlussprüfung zum Fachausweis der Informatik, das Bestehen dieses persönlichen Grossprojekts war einer der guten Vorsätze des letzten Jahres.

Was wird. 2008 wir kommen.

Jaaa 2008 das ist schon fast ein Synonym für die Fussball Europameisterschaft in der Schweiz & Österreich, darauf freue ich mich natürlich wie ein kleines Kind. Auch gespannt sind wir auf den FCB, wie lange bleibt er im UEFA Cup? Gewinnt er die Meisterschaft? Oder holt er sogar wieder das Double? Gespannt dürfen wir auch auf die Olympischen Spiele in Peking sein, können die Leistungssportler überhaupt noch atmen bei dieser Luft?
Natürlich freue ich mich auf einen schönen Frühling und einen heissen Sommer, in Zeiten der Klimaerwärmung stehen die Chancen dazu ja nicht allzu schlecht, doch vorerst werde ich den Winter noch auf der Piste in den Alpen geniessen.

So und die guten Vorsätze?
Also  kein Alkohol, weniger gamen, ich werde mich bessern… ach lassen wir das. Ein Ziel werde ich doch noch niederschreiben: ich will den MCSA endlich fertig machen.

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Clubbers Guide to Basel - #9 Singerhaus

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Viel zu berichten habe ich eigentlich nicht aus dem Singerhaus, weil ich mich erst wenige Male dort blicken liess und es mir im Grunde nicht sonderlich gut gefällt, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. An jenem Abend war House angesagt und vorgefunden habe ich einen Club der leerer nicht hätte sein können. Vielleicht 20 Nachtschwärmer standen verloren um die 2 Bars. Wirklich voll habe ich das Singerhaus noch nie gesehen, aber bei so wenig Publikum kommt garantiert keine Partystimmung auf…

Singerhaus
markers

Location

Die Lage des Singerhaus könnte eigentlich besser nicht sein, es liegt direkt am Marktplatz im Herzen von Basel, per ÖV optimal erreichbar und alle Stadtbasler können es zu Fuss erreichen. Der Club hat nur gerade eine Minimalgrösse und verfügt über einen kleinen Dancefloor und 2 Bars, verlieren kann man sich hier also nicht. Das Ambiente ist fernöstlich angehaucht, eigentlich recht nett und stylisch.
Der Eintritt ist je nach Anlass meist zwischen 10.- und 20.- und auch die Getränkepreise sind auf städtischem Standardniveau.

Music

Das Singerhaus lebt von Themenabenden, dass heisst je nach Anlass ist ein völlig anderer Musikstil zu Gast im Singerhaus von Hip-Hop & R’n'B über Soul & Salsa bis zu House ist fast alles vertreten was momentan angesagt ist. Vielleicht eines der Schwächen des Clubs, denn es gibt wohl kaum Stammkundschaft.

People

Auch das Publikum ist je nach Anlass wohl sehr unterschiedlich, an den House-Events meist überwiegend Mid-Twenties, gut gemischt. Sicherlich eher ein Club für regelmässige Clubber, bevor man den Eintritt bezahlt, sollte man vielleicht fragen, ob man nicht einen kurzen Blick ins innere werfen darf, wer will schon alleine in einem Club abtanzen?

Special

Das Ambiente ist schon sehr speziell und als sehr kleiner Club versprüht das Singerhaus mit Sicherheit auch zusätzlichen Charme, doch so richtig mitreissen konnte mich das bis jetzt noch nicht. Auch das einzigartige Shisha-Angebot (falls es das noch gibt) könnte mich als Nichtraucher noch nicht überzeugen. Vielleicht einfach nicht ganz mein Geschmack.

Singerhaus1.jpg Singerhaus2.jpg

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Tim Mälzer Live in Basel

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Ein klein wenig verspätet der Nachtrag zum Auftritt von Tim Mälzer am vergangenen Freitag 21.12. Der TV-Starkoch aus Hamburg ist auf Europatournee mit seiner Kochshow “Ham’se noch Hack”, seine Bekanntheit verdankt er wohl fast alleine seiner Kochsendung “Schmeckt nicht, gibts nicht”.
Nun an was denkt man bei einer live Kochshow? Eigentlich an gar nichts, man lässt sich einfach mal überraschen…

Was Tim Mälzer dann knappe 3.5 Stunden gezeigt hat war Entertainment frisch zubereitet. Verschiedene Gerichte hat er zusammen mit Hobbyköchen aus dem Publikum in der Showküche gekocht aufgelockert wurde die Show durch Live Musik von Patrick Nuo (eigentlich nur bekannt durch seine Radiobalade “Five Days”). Die besondere Note im Unterhaltungsprogramm verliehen jedoch zweifelsohne die Kandidaten aus dem Publikum, welche für den einen oder anderen Brüller gut waren.

Fazit: Tim Mälzer ist nicht nur ein Starkoch, sondern auch ein exzellenter Entertainer. Eine Show die keine Minute langweilig war, bei einer Überlänge von 3.5 Stunden nicht schlecht.

Tim_Maelzer1.jpg Tim_Maelzer2.jpg

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Clubbers Guide to Basel - #8 Sudhaus

Montag, 17. Dezember 2007

Letzten Samstag war wieder einmal nach längerer Zeit alternativ clubbing angesagt, diesmal an der Red Nights. Die etwas andere Party mit russischem Dancesound, irgendwie ganz speziell, aber nüchtern wahrscheinlich unerträglich ;-)
Allzu viele Gäste haben dann jedoch nicht den Weg ins Sudhaus in der Nähe des Wettsteinplatzes gefunden, doch das gab der wirklich guten Stimmung und der sympathischen Atmosphäre keinen Abtrieb.

Sudhaus
markers

Location

Das Sudhaus hat seinen Namen nicht von ungefähr, bis 1990 wurde dort das traditionelle Warteck Bier gebraut und ist ein markantes, industrielles Bauwerk in mitten der Stadt. Es liegt im Kleinbasel etwa 2 Gehminuten vom Wettsteinplatz entfernt, somit ist das Sudhaus auch per ÖV optimal erreichbar und liegt relativ Nahe am Zentrum von Basel.
Das Bierbrauhaus-Ambiente sorgt alleine schon für eine stimmige und spezielle Atmosphäre, eher rustikal und undergroundmässig, als edel und stylisch. Ein relativ grosser Dancefloor sorgt für genügend Platz für alle mit übermässigem Bewegungsdrang, eine Bar und bestuhlter Bereich lädt zum chillen ein.
Die Preise orientieren sich am Durchschnitt, für den Eintritt sind normalerweise CHF 15.- fällig ein Bier kostet 6.- und das Mixgetränk 14.- (?)

Music

Das Suhaus positioniert sich klar Abseits des Mainstreams in der Basler Clublandschaft und setzt auf alternative Richtungen und Events wie Salsa, Oldies oder die regelmässige danzeria - hier wird noch richtig getanzt!

People

Im Sudhaus treffen sich Nachtschwärmer von allen Altersklassen ab 20 aufwärts bis über 40 jährige fühlen sich wohl. Klar überwiegt nichts desto trotz der Anteil der Midtwenties. Ansonsten recht gut gemischte Leute an diesem Abend, fröhlich ausgelassene Stimmung. Keine Machos, keine Tussies, da fühlt man sich noch wohl.

Special

Neben der Bereicherung des Basler Nachtlebens gibt es im Sudhaus noch weitere kulturelle Angebote wie der regelmässige Kulturbrunch oder ein Flohmarkt. Ausserdem gehört das Sudhaus dem Verein Warteck pp, welcher sich um die Nutzung der Räume kümmert.

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Volksinitiative: Für den Schutz von Waffengewalt

Montag, 10. Dezember 2007

Schon wieder Politik, heute von Seiten der SP. Die Sozialdemokratische Partei hat eine Initiative lanciert, um die Armeewaffen der Schweizer Soldaten endlich sicher zu verstauen. Die Vorlage verlangt, dass die Waffen künftig in den Räumen der Armee untergebracht bleiben und nicht mehr in den Schränken und Kellern der Schweizer Haushalte lagern. Ausserdem sollten unbenötigte Waffen eingesammelt und alle anderen registriert werden, wie auch immer das die SP anstellen will, aber die Idee tönt schon einmal vernünftig.

Das Relikt aus dem kalten Krieg

Die Schweizer Tradition die persönliche Armewaffe das ganze Jahr zu Hause zu lagern, ist ein Relikt aus dem vergangenen Jahrtausend. Was unter der Bedrohung des kalten Kriegs vielleicht einmal Sinn machte, ist heute überholt und stellt eine völlig unnötige Gefahrenquelle dar. Jedes Jahr sterben 300 Menschen in der Schweiz durch einen Schuss aus einer Schweizer Armeewaffe. Meist sind dies Suizide, aus dem Affekt nehmen sich Leute das Leben, weil die Waffe inkl. Munition quasi neben dem Bett liegen (wenn nicht sogar darunter). Nicht selten betrifft dies Leute, welche in einer tiefen Depression stecken und durch professionelle Hilfe und genügend Zeit wieder den Tritt im Leben fassen könnten.
Doch nicht nur Suizide, auch Familiendramen und willkürliche Morde, wie vor 3 Wochen geschehen in Zürich werden häufig mit dem Sturmgewehr ausgeführt. Somit ist die Initiative, die einzig richtige Antwort auf die Verbrechen welche immer wieder mit diesen Waffen verübt wird, das Sturmgewehr zu Hause bringt heutzutage keine Sicherheit mehr für die Schweizer Bevölkerung, sie ist zu einem nicht mehr verantwortbaren Risiko geworden.

Die Waffe muss weg!

Bürger dieses Landes, greift zu den Waffen der Demokratie und unterzeichnet den Unterschriftsbogen, welchen man auf der Homepage der SP Schweiz findet.

Sturmgewehr 90 der Schweizer Armee

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Politik
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Filmkritik: The Golden Compass

Sonntag, 9. Dezember 2007

“War is coming Lyra.”

Nach einer kleinen Durststrecke in den Kinos die letzten paar Wochen, kam nun mit The Golden Compass doch wieder ein Film mit Versprechungen auf die Leinwand. Der Film wurde gross angekündigt als das grosse Fantasy-Epos nach Lord of the Rings, auch The Golden Compass existiert als Buchvorlage und ist dreiteilig. Zu erwarten war demnach ein Film, welcher sowieso kein Ende hat - zumindest heute nicht.

The Golden Compass

Story

Die Welt von Lyra lebt der Geist des Menschen in einem Daemon, eine kleine Tierfigur an dessen Seite. Daneben existieren zahlreiche Paralleluniversen, welche untereinander durch “Dust” verknüpft sind. Das grosse Geheimnis erfährt die 12-jährige Lyra nur durch Zufall und wird darauf hin ins grosse Abenteuer geschickt nachdem sie den goldenen Kompass geschenkt erhält. Dieser antike, magische Kompass erzählt die Wahrheit, wenn man genug geschickt ist die richtige Frage zu stellen.

Kritik

Der Film erinnert an ein Märchen für grosse Kinder. Die Abhandlung ist sehr Fantasievoll und kreativ, aber irgendwie fehlt der halbwegs logische Faden. Und wie so oft bei Filmen nach Buchvorlagen, wird man das Gefühl nicht los irgendetwas verpasst zu haben, die eine oder andere wichtige Szene ist mit Sicherheit dem Rotstift zum Opfer gefallen. Der Film dauert nur knapp 2 Stunden, eigentlich zu wenig, dadurch wird der ganze Film auch reichlich “gestresst”, noch eine Stunde mehr hätte dem ganzen sicher gut getan.
Nichts desto trotz die Welt von The Golden Compass ist sehr zauberhaft und originell, die kleine Lyra spielt in der Hauptrolle eine fantastische Leistung.

Fazit

Ein Film für Fantasyliebhaber - speziell, aber nicht umwerfend. Lächerlich ist die “Werbung” mit Hauptdarsteller David Craig (alias James Bond), diesen Frosch sieht man 10 Minuten zu Beginn des Films, mehr nicht.
Vorläufiges Fazit: Warten auf Teil 2 + 3.

Rating 6/10

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Killerspiele sollen weg

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Politiker sind schlaue Menschen, man muss nur das richtige Thema zur richtigen Zeit auf den Tisch legen und schon findet man Gehör bei den Kollegen. Das jüngste Beispiel, der Vorstoss von CVP Nationalrat Norbert Hochreuter zum Thema Videogames.

Was ist geschehen?

Vor etwa 2 Wochen wurde in Zürich-Höngg ein 16 jährigs Mädchen auf offener Strasse erschossen. Der Täter ein 21-jähriger Täter, welcher erst gerade aus der Rekrutenschule zurück kehrte und schon mehrfach vorbestraft war. Der Täter stand sehr wahrscheinlich unter Alkoholeinfluss und hat aus dem Dienst Munition entwendet, mit welcher er sein Sturmgewehr fütterte und auf das Opfer einen tödlichen Schuss abgab.
Das Geschehnis schockte die ganze Schweiz, weil die Tat kaltblütig, willkürlich ein unschuldiges Mädchen in den Tod gerissen hat.

Was verlangt der Vorstoss?

Grundsätzlich sollen Killerspielen nicht mehr frei verkauft werden dürfe, so genannte Killerspiele sollen aus dem Laden verschwinden, ob damit auch der Onlinevertrieb gemeint ist, konnte ich nicht genauer in Erfahrung bringen, ich nehme es jedoch an.

Killerspiele? Was ist das überhaupt?

Genau dort fängt das Problem an, der Begriff “Killerspiele” ist schlicht ein Unwort.

  1. Der Begriff definiert rein gar nichts, es gibt keine Kategorie “Killerspiele”, keine Liste nichts. Wer definiert also überhaupt was das ist? Ein Politiker der noch nie in seinem Leben auch nur ein Videogame durchgespielt hat?
  2. Killerspiel ist ein Marketing-Begriff, dieser lässt sich wunderbar vermarkten um Angst und Antipathie gegen Videogames zu schüren, das Wort alleine hat eine ungeheim negativen Tonfall, was der objektiven Beurteilung schlicht nicht gerecht wird.
  3. Viele Bürger wissen nicht einmal, dass es sich beim Wort “Killerspiele” um Videogames handelt, sie können den Begriff nicht zuordnen.

Was will man damit erreichen?

Politiker glauben zu wissen, dass Taten wie der grausame Mord von Höngg durch ein Verbot von Killerspielen verhindert werden können. In der Tat irren sie gewaltig. Beim Täter hat man angeblich haufenweise “solche Killerspiele” gefunden, da der Begriff nicht einmal definiert ist, was will man damit feststellen?
Oft werden bekannte 3D-Shooter in diesem Zusammenhang erwähnt wie Counter-Strike, Battlefield, Quake oder Unreal. Alles Games die in den Verkaufscharts in den Top10 standen und heute noch von vielen Spielern in der Schweiz Online zu Hause oder mit Freunden gespielt werden. In der Schweiz gibt es Millionen von Videospieler und zehntausende die eben besagte Games regelmässig spielen. Es ist also eine Freizeitbeschäftigung wie Boxen, Gotcha oder die Jagd - Hobbies die zugegebenermassen nicht Gewaltfrei sind.
Auch viele Videospiele sind nicht alle gewaltfrei, deswegen gibt es eine anerkannte Alterseinstuffung der USK (unabhängige Selbstkontrolle), welches die verschiedenen Videospiele für die entsprechende Altersklasse freigibt. Alle oben erwähnten Spiele sind mit 18+ bewertet, dürften (konjuktiv) also nur erwachsenen Menschen verkauft werden, dass dies nicht so wahnsinnig gut klappt, darf man nun mit Sicherheit nicht den Konsumenten anlasten.

Liegt die Schuld wirklich bei Videospielen?

Glaubt irgend ein Politiker ernsthaft, dass Videospiele Killer züchten? Ich wette jeder der dies behauptet, hat noch nie ein solches Videospiel ernsthaft gespielt, aber gerne würde ich diesen Damen und Herren einladen mit mir eine Runde zu spielen, damit sie wenigstens einmal wissen wo von sie reden.
Es wäre mit Bestimmtheit sinnvoller und effektiver endlich die Dienstwaffe nicht mehr an die Soldaten abzugeben, sondern diese im Zeughaus sicher zu verstauen. Aber dies hören gewisse Politiker erstaunlicherweise überhaupt nicht gerne… Tradition, Einsatzbereitschaft, pflichtbewusste Milizarmee - sorry - aber das ist doch einfach nur Bullshit. Fakt ist es sterben jährlich 300 Personen durch eine Dienstwaffe.

Fazit

Ich bin 26, Soldat und Gamer und kann selber entscheiden welche Medien ich konsumieren möchte und welche nicht. Ein Verbot bringt rein gar nichts - im Gegenteil - es verschiebt das Problem in den Untergrund, macht es noch unkontrollierbarer und das Schlimmste: man glaubt eine Lösung gefunden zu haben.

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Swiss DMCA?

Dienstag, 4. Dezember 2007

Unter dem Titel “Swiss DMCA” wurde kürzlich doch noch die im Oktober verabschiedete Gesetzesrevision zum Urheberrecht von der Online-Community aufgegriffen. Der Titel “Swiss DMCA” soll die Parallelen zum amerikanischen DMCA unterstreichen, dem “Digital Millennium Copyright Act” - eines der haarsträubendsten Gesetzen in den USA, welches dem Konsumenten quasi jegliche Rechte an der Verwertung von Musik, Film und Kultur abspricht.

Die Schweizer Version dazu wurde im Oktober vom Parlament verabschiedet, man musste dabei insbesondere das WIPO-Abkommen, welches die Schweiz in den 90er Jahren unterzeichnete berücksichtigen. Dieses Abkommen unterzeichneten praktisch alle industrialisierten Länder, wie auch die EU und soll die Rechte der Urheber im digitalen Zeitalter festigen und sogar ausbauen. Das Abkommen verlangt einen sehr umfangreichen Schutz des Urheberrechts, indem praktisch alles verboten ist um irgendwelche Schutzmassnahmen (DRM - Digital Rights Management) zu umgehen, sprich z.B. eine CD zu kopieren.

Dieses Abkommen galt es nun also in Schweizer Gesetze zu fassen, eine kurz zusammengefasste Version könnte so lauten:
Grundsätzlich ist jegliches Umgehen von Kopierschutzmassnahmen verboten, z.B. CD/DVD-Kopierschutz, DRM Container, Wasserzeichen, etc. Nicht nur das Umgehen ist verboten, sondern auch das anbieten, entwickeln, verkaufen usw. von Programmen oder Tools die es Ermöglichen.
Es gibt jedoch eine Ausnahme: Die digitale Privatkopie bleibt weiterhin erlaubt, dazu darf man auch die Kopierschutzmassnahmen aus hebeln.

Übersetzt heisst das nun also es bleibt zwar erlaubt weiterhin eine Kopie von einer Kopieregschützen CD zu erstellen oder auf den MP3-Player der Freundin zu kopieren, aber die Programme, welche dazu nötig sind dürfen weder verkauft noch hergestellt werden…? Ah ja, durchaus eine sehr sinnvolle Regelung…

Und wir Konsumenten kommen uns ja auch gar nicht verarscht vor, erst vor wenigen Monaten wurden die Gebühren für MP3-Player mit fetten Vergütungssätzen massiv verteuert. Diese Vergütungspauschale muss der Schweizer nun bezahlen, um eine theoretische Privatkopie also auf sein Gerät zu ziehen, für welche er aber keine Software hat, die dies ermöglichen könnte. Ein Geniestreich also!

Liebe Politiker, eigentlich haben wir - das Volk - euch gewählt um uns im Parlament zu vertreten, damit wir als Bürger, Konsumenten und Steuerzahler unsere Rechte im täglichen Leben ausüben können. Wir haben euch mit Bestimmtheit nicht gewählt, um uns noch mehr Gebühren zu bescheren und unsere Grundrechte weiter zu beschneiden.

Liebe Vertreter der Film- und Musikindustrie, nein wir werden auch in Zukunft eure Kopierschutz-Müll nicht kaufen, da könnt ihr auch noch 1000 Gesetze durchbringen - Schrott bleibt Schrott. Gut, immerhin, der Kopierschutz auf CDs ist mittlerweile schon fast wieder verschwunden und auch die ohne Kopierschutz versehenen MP3s scheinen auf dem Vormarsch zu sein.

Ein Schweizer Referendum zur Gesetzesrevision wurde kürzlich doch noch gestartet, interessierte können sich auf www.no-dmca.ch schlau machen.

Ein ganz gut gelungener Pocketguide, der die Situation rund um die Urheberrechte erklärt findet man auf www.urheberrecht.ch

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Clubbers Guide to Basel - #7 Musikpark A2

Samstag, 1. Dezember 2007

In diesen trüben Tagen - kaum Sonne, kaum Licht, alle rundherum krank - bringt so ein clubbing Abend doch wieder etwas Schwung ins Leben. Der Musikpark A2 gehört eher zu jungen Clublandschaft in Basel seit etwa 3-4 Jahren ist er jedoch von Beginn weg eine beliebte Location. Am gestrigen Freitag war zudem das erste Mal (?) Smoke Free Friday angesagt, dass heisst im ganzen Club war das Rauchen verboten, wer es nicht lassen konnte, musste raus gehen. Um es gleich vorweg zu nehmen ich war wirklich positiv überrascht und erstaunt, dass sich praktisch alle an die Regeln gehalten haben an diesem Abend und zu Hause angekommen stellt man verblüfft fest: die Kleider lassen sich ja nochmals tragen. Daran könnte man sich definitiv gewöhnen.

Musikpark A2
markers

Location

Das A2 befindet sich direkt an der Autobahnausfahrt der A2 (ha!) unter der St. Jakobs Arena, dem Eishallenstadion des krieselnden EHC Basel. Direkt daneben befindet sich ein grossen Parkhaus, was die Location für Baselbieter und Argauer besonders attraktiv macht. Somit liegt das A2 nicht wirklich zentral, ist jedoch auch mit dem ÖV schnell von der Innenstadt zu erreichen.
Der Club ist in 2 Themenbereiche aufgeteilt: die Alphütte und das Agostea. Der vordere Teil ist im Aprés-Ski-Stil aufgezogen und würde auch als Bar mit Dancefloor durchgehen. Der hintere Teil ist im Barock-Stil designed, so könnte der Dancefloor von Graf Dracula ausgesehen haben.
Der Eintritt kostet die üblichen CHF 15.- normalerweise, Drinks und Cocktails gibt es für CHF 15.- wobei am Freitag meistens niedrigere Preise verlangt werden.

Music

Das A2 ist eigentlich der Inbegriff von Mainstream, hier orientiert mach sich folglich am Trend. Im vorderen Alphüttenteil widmet sich der DJ jeden Abend den gleichen Evergreens Sound für jedermann im Grunde. Im hinteren Teil beherrschen Housetunes die Tanzfläche, je nach Laune des DJ mit Ausflügen in Richtung R’n'B und Hip-Hop. Im A2 erlebt man eigentlich bezüglich der Musik selten eine Überraschung das Motto bleibt Woche für Woche etwa das Gleiche.

People

Durch die konsequente Mainstream-Ausrichtung ist das A2 ein Club für alle. Logischerweise überwiegt die Alterklasse 20-25, aber auch Ü40s sind hier meistens nicht alleine. Besonders am Freitag ist der Altersdurchschnitt wohl ein bisschen höher und der Club nicht randvoll, was an Samstagen doch öfters der Fall ist. Das A2 ist eigentlich der ideale Club für Leute die sich eher selten in einer Disco blicken lassen, die Stimmung ist immer gut, das Publikum vernünftig und anständig.

Special

Das A2 bietet glaube ich als einziger Club in Basel ein Wochenprogramm von Donnerstag bis Sonntag an. Ausserdem erhält man beim Einlass bloss eine Chipkarte mit welcher man alle Konsumationen bezieht, erst beim verlassen des Clubs muss man seine offenen Rechnungen begleichen. Zusätzlich zu den Getränken gibt es noch eine Snackbar mit Pizza, Hot-Dog und Schnitzelbrot für hungrige Nachtschwärmer. Speziell ist auch die Drivers-Card, auf verlangen erhält man eine spezielle Chipkarte, mit welcher man nur nicht alkoholische Getränke beziehen kann, dafür mit 30% Rabatt.

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Sonntag, 5. Februar 2012, 18:12
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It was such a lovely day I thought it was a pity to get up. — W. Somerset Maugham

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