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Das Panini-Fieber

Sonntag, 13. April 2008

Die Schweiz ist ein seltsames Land.
Eine wirkliche Fussball-Euphorie ist in unserem Land nur in Form von Panini-Sammelbildern vorhanden. Alle Generationen von jung bis alt, stürzen sich hier auf die kleinen Klebebildchen. Auch ich bilde da keine Ausnahme. Wer sich von dem Tauschfieber noch anstecken lassen will, dem kann ich nur empfehlen, nicht bei der Kioskmafia aka Valora die Sticker zu kaufen, sondern kleine, unabhängige Kioske zu besuchen. Da kostet das Päckchen schon mal nur -.80 Rappen statt dem offiziellen Preis von einem Franken.

Nach der heutigen “Einklebesession” sind mir einige Dinge aufgefallen…

Das Panini-System

Um gleich richtig zu starten, habe ich mir gleich zu Beginn eine ganze Box gekauft, gefüllt mit 500 “Bildli”. Das erstaunliche daran, ist das erstaunliche darin. Rein zufälliger Weise, habe ich keinen einzigen deutschen Spieler, dafür diverse Teams bereits komplett. Und zwar die komplette Gruppe A mit Schweiz, Tschechien, Portugal und der Türkei.
Daneben habe ich unzählige Teams bereits vollständig bis auf das grosse Mannschaftsbild, dort fehlen mir dafür dann gleich alle. Verblüffend ist auch die Anzahl Doppelter, nur gerade 41 Bildchen. Bei 500 Bildern in der Box macht das gut 8% aus, wahrlich nicht viel.

Das ganze hat also anscheinend ein gewisses System, da kann es wohl auch kein Zufall sein, dass ich das Poster, der “Sonderedition Schweiz” bereits komplett habe. Ich hatte mir schon bei der WM’06 gleich zu Beginn eine ganze Box besorgt, ein ähnliches System ist mir jedoch dazumal nicht aufgefallen.

panini_deutschland.jpg

Bis auf das Wappen und dem Deutschland-Sticker, fehlt alles.

panini_schweiz.jpg

Die Schweiz hingegen ist komplett, alle Spieler, Wappen, Mannschaftsbild.

panini_spanien.jpg

Bei Spanien fehlt mir nur noch das Mannschaftsfoto, wie bei allen anderen Mannschaften auch, ausser den Teams der Gruppe A und den beiden ersten Teams der Gruppe B.

Was will uns also Panini damit mitteilen?
Die Deutschen will ja sowieso niemand? Die deutschen Fussballspieler hielten es nicht für nötig zum Fototermin rechtzeitig zu erscheinen? Infolge der Druckvorlage streikten die Druckmaschinen beim deutschen Team?

Fragen über Fragen…

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Filmkritik: Definitely, Maybe

Freitag, 11. April 2008

What’s a threesome?
It’s a game, that adults play sometimes… When they’re bored.

Definitely, Maybe eine Holywood Schnulze mehr - vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber sicherlich ein Film mit hohem Eignungsfaktor für Frauen. Doch auch Männer gehen nicht leer aus, sind doch die einen oder anderen Holywoodschönheiten mit von der Partie.

Definitely, Maybe

Story

Die kleine Maya hat soeben die erste Stunde Sexualkundeunterricht überstanden, als ihr Vater sie von der Schule abholt. Der erfolgreiche Geschäftsmann aus New York muss sich nun die Tage alleine um die Tochter kümmern, da er sich von seiner Frau scheiden lassen wird und gerade erst umgezogen ist. Maya will nun plötzlich alles genau wissen, warum es mit Mama und Papa nun nicht mehr klappt und sie nicht einfach eine glückliche Familie sein können. “It’s complicated”, weicht Will der Frage seiner Tochter aus. Das kleine Mädchen kann dies jedoch nicht begreifen, so muss Will seine “Frauen-Story” wohl oder übel von Beginn weg erzählen…

Kritik

Der Film befindet sich konstant auf ziemlich hohem, unterhaltsamen Niveau. Die Story ist abwechslungsreich und nicht direkt nach 10 Minuten durchschaubar. Die Geschichten von seinen Beziehungen streifen nicht ganz unbewusst das eine oder andere Klischee und die diversen Sideplots sind auch ganz nett gemacht. Wie es sich für Holywood gehört ist das Ende entsprechend schnulzig, aber da erwartet der gemeine Kinogänger auch nichts anderes.

Fazit

Eine Bedtimestory mit grossen Unterhaltungswert, ideal für den DVD-Abend an einem verregneten Samstag.

Rating: 7/10

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Clubbers Guide to Basel - #10 Redrocks

Donnerstag, 10. April 2008

Dank Schule jeden Samstag Morgen von 800 - 1200 leidet mein kleines Projekt Clubbers Guide to Basel ein bisschen. Um den kompletten Stillstand zu vermeiden, berichte ich von meinem Besuch im Redrocks von letztem Wochenende.
Das Redrocks öffnete seine Pforten erst letztes Jahr und ist eher eine Musikbar, als ein richtiger Club. Dennoch besetzt das Redrocks quasi eine kleine Nische, den wirklich viele Musikbars gibt es in Basel nicht, erst recht nicht mit Fokus auf Rock.

Redrocks
markers

Location

Das Redrocks befindet sich am Rande der Innerstadt, an der Heuwaage, ganz in der Nähe des Bahnhofs SBB. Eine optimale Lage, die sich gut zu Fuss, mit ÖV, Velo oder Auto erreichen lässt.
Die Räumlichkeiten sind relativ bescheiden, insbesondere die “Tanzfläche”, wenn dort überhaupt getanzt wird. Für eine Bar ist das Platzangebot jedoch ziemlich grosszügig. Die Deko ist relativ schlicht und modern, das Inventar ist ja auch noch ganz neu.

Music

Der Name ist hier Programm, wie könnte es anders sein. Natürlich läuft hier Rock und nichts anderes. Doch auch Rock ist heute ein weit gefasster Begriff und wird entsprechend ausgenutzt. Doch immerhin legt hier ein richtiger DJ die Platten auf. Die Lautstärke ist definitiv übertrieben laut - für eine Bar irgendwie uncool, für einen Club an der Schmerzgrenze. Man kann sich drinnen kaum unterhalten, vielleicht auch nur um den Besuchern den lästigen Smalltalk zu ersparen…

People

Richtige Rocker gehören heute fast schon zum Alternativpublikum, welche hier ein zweites Zuhause finden. Im Übrigen findet sich hier vor allem die Generation Twenty+ wieder. Casualstyle oder Rockerstyle für die richtigen Fans ist angesagt.

Special

Eine Bar für Rocker und eben doch für jedermann. Das Ambiente Empfand ich als ziemlich sympathisch, doch die Musik war eindeutig zu laut und getanzt wurde ja doch nicht (oder noch nicht?). Die Dauerberieslung durch TV ist auch hier allgegenwärtig, eine Unmode, welche sich in Bars längst etabliert hat.
Regelmässig gibt es auch Live Gigs im Redrocks, mit Sicherheit eine Bereicherung für das Basler Nachtleben.

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Der FCB erreicht das “Silberziel”

Montag, 7. April 2008

Der FC Basel hat gestern in einem Nerven zerrenden Spiel gegen die AC Bellinzona den Cupfinal gewonnen. Damit erfüllt das Team aus Basel das “Silberziel” von Christian Gross. Da die erfolgreiche Verteidigung des Cuptitels nur Silber bedeutet, redete gestern an der Cupfeier kaum einer über den so eben erworbenen Titel, sondern alle vom Goldenen Ziel: der Meistertitel.
Doch das wird alles andere als einfach, die Young Boys befinden sich momentan in einer äussert exzellenten Verfassung und spielen Woche für Woche den Gegner an die Wand, nicht selten mit 3 oder 4 Toren Unterschied. Mit Häberli und Yakin haben die Berner gleich zwei Topscorer der Super League in den eigenen Reihen.

Cupfinal 2008 - FC Basel vs AC Bellinzona

Der FCB hingegen tut sich momentan schwer, sehr schwer sogar. Auch gestern begann er wieder äusserst verhalten und gestand Bellinzona in der ersten Halbzeit gleich ein ganzes Paket an hochkarätigen Chancen zu. Dank dem besten Basler auf dem Spielfeld, Franco Co(n)stanzo, hielt der FCB lange das 0:0, um dann aus dem Nichts das 1:0 zu erzielen. Auch in der zweiten Halbzeit powerten die Tessiner weiter, bis zum Ausgleich durch Ngeri. Die Antwort liess zum Glück nicht lange auf sich warten und der FCB bewies für einmal Klasse und konnte in knapp sechs Minuten den Ball drei mal einschieben.
Man munkelt das Team plagen interne Reibereien, die Kollegialität sei am bröckeln. Spekulationen oder Insiderkentnisse, wie auch immer, die Bebbi konnten in der Rückrunde jedenfalls kaum einmal richtig überzeugen. Knappe und glückliche Siege war in den letzten Spielen die Regel. Es war eine Frage der Zeit, bis der FCB die 9 Punkte Vorsprung auf YB aus der Winterpause aufgebraucht hat.

Cupfinal 2008 - Der Cup in Basler Händen

Ist das nun die Wende für den FC Basel?
Ist das Goldene Saisonziel noch zu erreichen?

We’ll see…

Cupfinal 2008 - Cupfeier auf dem Barfi

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