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Nicht nur Calrsbreg

Donnerstag, 12. Juni 2008

Die Schweizer - und insbesondere die Basler - mögen sich so gar nicht an das imperialistische UEFA Diktat halten. An einer Europameisterschaft wird so ziemlich jedes Detail geregelt, welches man überhaupt regeln kann. Sogar welches Bier man zum Fussball drinken darf.

Doch die demokratischen Schweizer lieben ihre Freiheit und ertragen es überhaupt nicht, wenn man sie in dieser einschränken will. Erst recht nicht, bei so zentralen Freiheiten wie die Wahl des Bieres!

Für diese Freiheit wird zumindest in Basel gekämpft. Nur 100m von der offiziellen Fanzone auf dem Münsterplatz entfernt, öffneten die Freiheitskämpfer von der Brauerei “Unser Bier” einen Stand mit dem begehrten Gerstensaft.

Ein Prost auf die Freiheit!
(Das einzige was uns noch bleibt nach dem Aus für die Schweizer…)

unserbiereuro08.jpg

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Noch 100 Tage

Donnerstag, 28. Februar 2008

Die Euro 2008 rückt unaufhaltsam näher, doch wo bleibt die Euphorie in unserem Land? Wo die Begeisterung für unsere Nati? Für den Fussball?

Vielleicht ist es schlicht noch zu kalt, obwohl bei den frühlingshaften Temperaturen und dem sonnigsten Februar seit Messbeginn - das kann doch eigentlich nicht der Grund sein?!

99 Tage bis zur EM’08

Immerhin, von offizieller Seite heisst es: “Wir sind bereit, alles läuft nach Plan” und überall wimmelt es von Stellenanzeigen für Temporärjobs während der Europameisterschaft. Wer seine Zeit lieber hinter der Theke bei McDonalds verbringt, anstatt sich in der Fanmeile bei den jubelnden Anhänger ein Bier zu gönnen, der kann immer noch zuschlagen!

Basel ist jedenfalls “ready”, wie man heute zu sagen pflegt. Nun haben wir sogar ein Rhein-Rettungskorps, welcher betrunkene Fussballfans vor dem kompletten Absaufen im Fluss bewahren soll. Man weiss ja nie, Türken und Tschechen können nun mal nicht Schwimmen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Schweizer Metzgereien verlauten: “Es gibt genügend Cervelat bis nach der EM”, na wenn sich da der Feinschmecker nicht entzückt. Für das passende Bier dazu, ist in Basel die Brauerei “Unser Bier” zuständig. Mit dem “official ambush beer” (Trittbrettfahrer Bier), damit wir uns eine “Pfütze” wie Carlsberg nicht antun müssen.

Noch ein paar Mal schlafen, dann ist es soweit.

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S isch verbyy

Donnerstag, 14. Februar 2008

Eine wahrlich traumhafte Fasnacht hat heute früh um 4:00 ein Ende gefunden. Es war drei Tage lang schlicht nur schönes Wetter anzutreffen ohne eine einzige Wolke am Himmel. Entsprechend gross war der Besucherandrang an allen Tagen mit herrlicher Stimmung in der Innenstadt. Die Fasnacht 2008 in Bilder gibt es weiter unten.

Hier noch eine Auswahl an Schnitzelbänken, wirklich verständlich wohl nur für Basler ;-)

Liebe Marcel, do hesch di bees verspeegguliert,
Dr guet Rueff vo dr UBS isch ruiniert,
Falls de denn e neie Job suechsch - kenne mir dir saage,
Du kasch vo uns uss s näggscht Joor unseri Helge draage.
— Babberlababb
Feschte, suffe z Nacht goh schoppe, dasch z Basel soone Sach,
trotz Kultur für jede Buur, wään d Basler z Nacht kai Grach,
Me mechti hitte s ganzi Joor numme no sy Rue,
Waas uns fält isch d Stärbehilf, no mach mer d Stadt denn zue.
— d Uffeschtuehler
Parkrumgebyyre, und denne no Strossezoll,
Benzinzueschlag, Styyre, das find ich nit toll,
Drum haani, well s ainiges weniger koschtet
En Easyjet-Umwält-Abonnement boschtet.
— Anggewegglimaiteli
Jetze muess denn - Si wäärde das au no erlääbe
uff Zigarette-Päggli e Schogg-Bildli glääbe
woorschyynlig wird derno konsequänt
au e staargge Raucher glyy abschtinänt
jä dängge Si numme, wenn als gruusigschti Waffe
uff jedem Päggli dr Blocher duet gaffe
— Schloofkappe
D’Ziircher hän scho s’zwei-de-mool dr Maischter gschänggt bikoo
Do froogt me sich als Basler-Bebbi; werum au und wiesoo
Hänn die ägscht e änge Kontaggt mit de Fuessball-Gaischter
Denn vom schutte ganz elai wäärde die nie Schwyzermaischter
— D’Kulturstolperi

Bilder von der Fasnacht 2008

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Mir spiile us

Montag, 11. Februar 2008

Für die einen ein Grauss, für die anderen “die drey schenschte Dääg vom Joor”. Heute Morgen begann wie jedes Jahr die Basler Fasnacht Punkt 4:00 mit dem Morgestraich. Das diesjährige offizielle Motto - genannt Sujet - heisst “Mir spiile us!”, wie ich finde eines der schlechtesten der letzten paar Jahre, irgendwie kann man sich nicht direkt etwas prägnantes darunter vorstellen.
Dafür beglückt Petrus die Fasnacht 2008 mit dem perfekten Wetter, trotz des sehr frühen Termin dieses Jahr, ist es eher mild und 3 Tage lang sonnig und schön.

Interessant ist eine Studie der FHBB aus dem Jahr 2005, welche den wirtschaftlichen Aspekt der Fasnacht analysiert hat. Demnach belaufen sich die Kosten für die Fasnachtsvorbereitung der Aktiven (Goschdym, Larven, Laternen, Wagen, etc) auf ca. 9 Mio Schweizer Franken. Oder so wird der Umsatz der Gastronomie über 13 Millionen Franken betragen, was eher konservativ geschätzt ist. Um die ganze Sauerei nach dem närrischen Treiben wieder aufzuräumen, ist knapp eine halbe Million Franken fällig - zählt man die aktiven (12′000) und Besucher (200′000+) zusammen - sind dies also mehr als CHF 2.- für’s Putzen pro Person.

Fasnacht2008_001.JPG
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Das Kino und die deutsche Synchronisation

Freitag, 30. November 2007

Diese Woche habe ich mich einmal mehr genervt. Seit diesem Frühling erscheinen immer mehr Filmtitel im Kino nur noch in einer synchronisierten Deutschfassung, das aktuellste Beispiel Resident Evil: Extiction und Beowulf 3D. Zugegeben, die beiden Filme sind sicher keine hochkarätige Filmkost, aber immerhin Mila Jovovich verprügelt sinnlos Zombies, so schlecht kann das ja nicht sein.

Deshalb habe ich mich diese Woche per Mail bei den Pathé-Kinos gemeldet:

Sehr geehrte Damen und Herren

Seit dem Multiplex Neubau halten bizzare Auswüchse im Kino Einzug. Immer mehr Filme werden nur auf Deutsch gezeigt, aber mit fortschreitender Volksverdummung kann man das ja machen, merkt ja eh keiner, nur die wahren Film- und Kinofans bleiben dem Kino fern. Wieder läuft Beowulf 3D und Resident Evil nur auf Deutsch - geschätze Kinobetreiber, nein ich werde mir mit Sicherheit keine billig synchronisierte Fassung im Kino anschauen, damit wird man schon jeden Abend im TV terrorisiert.

Und man staune, ich habe sogar ruckzuck eine Antwort erhalten :

Vielen Dank für Ihr Feedback. Ich möchte kurz zu den beiden erwähnten Filmen Stellung nehmen:

RESIDENT EVIL: EXTINCTION

Hier war es eine Entscheidung des Filmverleihers, den Film nur auf deutsch ins Kino zu bringen. Wir sind jeweils sehr bemüht, die Filme in ihrer Originalsprache zu zeigen. Dies vor allem auch, weil das Basler Publikum eine klare Nachfrage nach Originalversionen bewiesen hat. Die einzige Alternative wäre gewesen, den Film in Basel gar nicht zu zeigen. So haben wir uns für das „kleinere Übel“ entschieden.

BEOWULF 3D

Leider ist es aus technischen Gründen (noch?) nicht möglich, 3D Filme zu untertiteln. Hier hätten wir eine rein englische Fassung zeigen müssen. Dies haben wir in der Vergangenheit auch schon einmal gemacht (Blades of Glory) – leider mit sehr geringem Erfolg. So haben wir uns für die deutsche Fassung entschieden, um unserem Publikum dennoch die Möglichkeit zu geben, das sensationelle 3D Erlebnis zu geniessen.

Ich möchte Ihnen versichern, dass wir sofern verfügbar auch englische Versionen mit Untertiteln zeigen werden.

Aiai, das macht doch durchaus Sinn, zumindest bei Beowulf kann ich schon gut nachvollziehen, dass eine englische Originalfassung ohne deutschen Untertitel nicht wirklich den erwünschten Umsatz bringt. Die Begründung für Resident Evil ist jedoch ein bisschen Zweifelhaft, in Zürich läuft der Film bei Kitag z.B. auf E/d/f. Entweder gibt es in der Schweiz blos eine E/d/f Kopie oder Pathé hat den falschen Filmverleihen. Zumindest scheint es so, als ob der Schwarze Peter nun mehr bei den Filmverleihern liegt und die haben bestimmt auch eine geniale Ausrede…

Wie auch immer, immerhin spare ich somit die 13.- Franken und kann es für noch sinnloseres ausgeben :-)

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Neue TNW Automaten in Basel

Sonntag, 28. Oktober 2007

In Basel gibt es bis nächstes Jahr rund 500 neue Billetautomaten, da kann man sogar Bargeldlos bezahlen, zumindest falls man eine Maestro-EC Karte sein Eigenen nennen kann. Als langjähriger Kunde der Postfinance für mich ein Ärgernis, die Gebühren für die Postcard sind anscheinend zu hoch.

Mal schauen ob sich die Postfinance zu einem Statement äusserst, ich habe folgende Mail an den Kundendienst geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,Ich bin schwer enttäuscht!
In Basel gibt es demnächst neue Billetautomaten für Tram & Bus, Topmodern mit Touchscreen und auf dem neusten Stand der Technik. Nur, dass ich mit meiner Postkarte dabei nicht bezahlen kann.
Mir bleibt es als Kunde schlicht ein Rätsel und unerklärlich wieso sich die Postfinance nicht mit dem TNW einigen konnte, mit einer Maestro-EC Karte kann man jedenfalls Bargeldlos bezahlen.

Ich bin mir gerade ernsthaft am Überlegen, mein Konto zu einer Bank mit Maestro-Karte zu zügeln. Das Bezahlen eines Tramtickets an einem Automaten gehört für mich zum Grundservice, wie das Bezahlen der Einkäufe in der Migros oder das Tanken an dem Automaten um die Ecke!

Die billigste Ausrede dazu habe ich gestern in der BaZ gelesen: “Wir haben einheitliche Preise, die für alle Kunden gleich sind”, das ist doch einfach nur lächerlich!
Mich wundert es nicht das der TNW beim Angebot der Postfinance abwimmelt, bei einem Durchschnittspreis von CHF 2.60 sind 24 Rappen Transaktionsgebühr doch ganz heftig.

Was noch nicht ist kann ja noch werden… In diesem Sinne, wünsche ich ihnen einen guten Wochenstart.

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Smoke Free Friday

Freitag, 12. Oktober 2007

Nachdem sich das Parlament in der Raucherdiskussion sich eher auf einen zurückhaltenden Kompromiss einigte und damit auch in Zukunft den Status Quo beibehalten möchte. Zumindest in der Gastronomie und im Nachtleben wird sich ausser ein Mehraufwand an Bürokratie nichts ändern, jeder Betrieb kann quasi die “Lizenz zum Rauchen” beantragen. Naja, die Schweiz war ja immer schon fortschrittlich und doch so konservativ…

Der Lungenliga geht dies natürlich nicht weit genug, sie fordern weiterhin die Durchsetzung eines Rauchverbots in allen Restaurants, Bars, Discos etc. zum Schutz der Arbeitnehmer und zur Prävention des Tabakkonsums. Dies will sie nun auf kantonaler Ebene erreichen, dass in Zukunft 26 verschiedene Gesetzte diese Angelegenheit regeln sollen, ist auch nur in der Schweiz möglich. Spott und Gelächter aus dem Ausland dürfte uns sicher sein, ein klein wenig lächerlich ist es ja schon…

Smoke Free Friday

Nichts desto trotz fühlt sich die Lungenliga nun verpflichtet dieser Stossrichtung einen weiteren Impuls zu geben und hat den Smoke Free Friday auf die Beine gestellt. Raucher sowie Nichtraucher sollen einen Tag lang geniessen, was bald schon einmal Alltag sein wird: Verschiedene Kulturveranstaltungen, Restaurants, Bars werden heute rauchfrei abgehalten. Na dann - cheers.

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JKF

Sonntag, 2. September 2007

Alle Jahre wieder findet in Basel das Jugend Kultur Festival statt, ein Fest das immer wieder viel Publikum anzieht. Nach dem em Bebbi sy Jazz letztes Wochenende, welches eher auf das fortgeschrittene Semester zugeschnitten ist, macht sich am JKF üblicherweise die Jungmannschaft breit. Das JKF ist eine super Plattform für junge Künstler aus der Region und der übrigen Schweiz. Livemusik im halbestunden Takt.

Wirklich erste Klasse war der Auftritt von Mostly Harmless, einer Rock-Metal-Emo Band aus Basel. Die Jungs haben wirklich Talent und bereits um 2100 für mächtig Stimmung gesorgt. Mit dabei war sogar ein Gastauftritt von Hip-Hop Urgestein Black Tiger.

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Hoch(wasser)sommer 2007

Donnerstag, 9. August 2007

Für was noch in die Ferien fahren, wenn man das Planschbecken quasi vor der Haustür hat? Im Sommer 2007 gesellen sich zu den vereinzelten Sonnentage vor allem eines: Regen. Im Juli gab es so viele Regentage wie lange nicht mehr, an 17 Tagen regnete es. Und nun im August kübelt es seit 2 Tagen vom Himmel was hinunter mag.

Im Laufental ging heute Morgen fast gar nichts mehr und so sah es in Laufen aus…

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Birskopfbrüggli wäg

Dienstag, 3. Juli 2007

Vor etwa 10 Tagen ist am “Birsköpfli” in Basel das Tragseil einer kleinen Velo-, Skater- und Fussgängerbrücke gerissen. Infolgedessen musste die ganze Brücke demontiert werden. Tja, ich hoffe die Brückenbauer können bald für Ersatz sorgen, denn für mich ist sie eines der wichtigsten Brücken. Ich benütze sie wöchentlich mehrmals und erst jetzt bemerkt man wie wertvoll so eine kleine Brücke sein kann, denn der Umweg über die Hauptstrasse ist gelinde gesagt Scheisse.

Brücke beim Birsköpfli Ende Juni’07 Brücke beim Birsköpfli Ende Juni’07

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Montag, 21. Mai 2012, 2:03
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Böen: 1 m/s
Sonnenaufgang: 5:45
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Zufälliges Zitat

Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und dem Menschen doch das Kostbarste stehlen: Die Zeit. — Napoléon Bonaparte

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