LifeHack.ch

Embrace your life!
  • rss
  • Home
  • About
  • Gallery
Generic Viagra generic viagra usa

Filmkritik: Horton Hears a Who!

Montag, 24. März 2008

We must become invisible, travel silently, for there are forces that would seek to destroy us.

Wenn man gar nicht mehr weiss, was man sich im Kino reinziehen könnte, weil mittlerweile alles in synchronisierter Deutschfassung gezeigt wird, dann landet man bei Filmen wie Horton Hears a Who!

Horton Hears a Who

Story

Die Geschichte von Horton ist ein phantasievolles Jungelabenteuer. Der kuschelig grosse Elefant Horton hört, wie jemand von einer Pflanze zu ihm spricht. Auf dieser Pflanze befindet sich eine ganze Welt voller kleiner Lebewesen, welche nun in Gefahr sind. Der gutmütige Horton will den kleinen Bewohnern nun helfen. Doch längst nicht alle Jungelbewohner nehmen Horton die Story von den kleinen Lebewesen ab.

Kritik

Der wirklich liebevoll animierte Streifen überzeugt vor allem durch seine Liebe zum Detail und den witzigen Charakteren. Die bunte Klischeewelt ist dafür leider ziemlich durchsichtig und die Story simpel und durchschaubar.

Fazit

Ein Film für die Familie, simpel und unterhaltsam und somit für alle geeignet.

Rating: 6/10

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Movies & Series
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Gourmetexpertz - #2: Pizzakuriere

Sonntag, 23. März 2008

Kalter, verregneter Samstagabend, Motivation etwas zu kochen = null. Was gibt es da schöneres, als zum Telefon zu greifen und sich einfach eine Pizza zu bestellen. Mit entsprechenden Flyers wird man ja gerade zu eingedeckt, bei mir haben sich schon über ein Dutzend angesammelt. Nur wo soll man nun bestellen? Beim Lieferdienst um die Ecke, weil er am schnellsten das Essen auf den Tisch (bzw Couch) liefern kann oder doch beim richtigen Italiener?
Um diese Fragen zu beantworten, bestellten wir einfach neun Pizza Prosciutto bei unterschiedlichen Lieferdiensten in Basel und Umgebung. Die sieben Pizzaexperten fanden sich im Testlokal in Birsfelden ein und bewerteten die gelieferte Ware peinlich genau. Bestellt wurden alle Pizzen zwischen 1845 und 1900. Die Testkandidaten:

  • Pizza Melsa aus Riehen
  • La Tandure aus Riehen
  • XX-Large aus Basel (Breite Quartier)
  • Best Pizza aus Basel (Am Ring Quartier)
  • Pizza Blitz aus Basel (Matthäus Quartier)
  • Detto Pronto aus Basel (Clara Quartier)
  • Pizzeria Feldschlösschen aus Birsfelden
  • Jet Line Pizza aus Münchenstein
  • Pizza X-tra aus Birsfelden

Getestet wurde nach den folgenden Kriterien (Gewichtung in Klammern): Belag/Aussehen (20%), Käse (5%), Teig (10%), Temperatur (5%), Lieferzeit (5%), Grösse (10%), Preis (5%) und Geschmack (40%). Bewertet wurde auf einer Skala von 1 - 10 wobei die 10 das Maximum bedeutete.

Natürlich hatten die Lieferdienste aus der unmittelbaren Umgebung einen gewissen Standortvorteil, was in unserem Fall Birsfelden bedeutete. Doch die Lieferzeit ist nicht wirklich entscheidend und eine zu kalte Pizza lässt sich im Notfall auch nochmals ein wenig wärmen. Alle Lieferdienste wurden nach der geschätzten Lieferzeit bei der Bestellung gefragt. Die Durchschnittsnote aller Tester ergab am Ende den finalen Score der Pizza.

Und hier folgt das Ranking:

Platz 9: Jet Line Pizza

Score: 4.6

Geschätzte Lieferzeit 35 – 45 Minuten
Tatsächliche Lieferzeit 39 Minuten
Preis CHF 9.90
Durchmesser 32 cm
Telefon 0800 444 551
Homepage www.jetline-pizza.ch

jet-line-pizza.jpg

Testurteil: Jet Line Pizza ist ein ziemlich neuer Kurier, der mit einer Kampfpreisansage von CHF 9.90 auf sich aufmerksam macht. Eine Pizza für bloss zehn Franken, unglaublich auch wenn es sich dabei um ein Promotionspreis handelt, welcher nur bis Ende März gültig ist. Wahrscheinlich um im hart umkämpften Markt neue Kunden zu gewinnen. Die Pizza war jedoch eine Enttäuschung oder anders formuliert, schmeckte nicht besser als zu erwarten war für zehn Franken. Die Pizza war ziemlich trocken und der Teig richtig kaugummig, der Belag erbärmlich und geschmacklich wenig beflügelnd.
Fazit: Billige Pizza zu billigem Preis.

Platz 8: Pizza Blitz

Score: 5.0

Geschätzte Lieferzeit 40 Minuten
Tatsächliche Lieferzeit 47 Minuten
Preis CHF 17.95
Durchmesser 27 cm
Telefon 0844 333 333
Homepage www.pizza-blitz.ch

pizza-blitz.jpg

Testurteil: Pizza Blitz lieferte die teuerste Pizza im Testfeld und gilt ja schon fast als Kette, existieren doch Niederlassungen in Zürich, Bern, Luzern und weiteren Orten. Wie Pizza Blitz jedoch mit solch einer Pizza ein derartiges Filialnetz aufbauen konnte, bleibt ein Rätsel. Die Pizza war sehr teigig und nicht einmal ganz durchgebacken. Der massive Einsatz von Käse verstärkte diesen Eindruck zusätzlich. Geschmacklich erinnerte die Pizza an Tiefkühlware und war dazu noch die kleinste im Testfeld.
Fazit: Eine miese Pizza, den Preis nicht wert.

Platz 7: XX-Large Pizza

Score: 5.7

Geschätzte Lieferzeit 40 Minuten
Tatsächliche Lieferzeit 43 Minuten
Preis CHF 15.50
Durchmesser 38 cm
Telefon 0800 70 80 90
Homepage keine

xxl.jpg

Testurteil: Bei XXL Pizza ist der Name Programm, versprochen wird eine Pizza mit 40cm Durchmesser, tatsächlich war unsere nur 38cm breit, was dennoch als sehr gross durchgeht. Die Schinkenauflage vermittelte nicht wirklich einen anmachenden Eindruck und war relativ spärlich vorhanden. Bei XXL Pizza erhält man vor allem eines: viel Teig. Geschmacklich spaltete diese Pizza die Meinung der Experten, einige beurteilten den “Taste” mit guten Noten, wonach bei anderen die Pizza komplett durchfiel.
Fazit: Eine Pizza für den grossen Hunger.

Platz 6: Best Pizza

Score: 6.1

Geschätzte Lieferzeit 30 – 40 Minuten
Tatsächliche Lieferzeit 27 Minuten
Preis CHF 16.50
Durchmesser 32 cm
Telefon 0800 836 836
Homepage keine

best-pizza.jpg

Testurteil: Best Pizza sugeriert, dass dieser Kurier die besten Pizzen backt, doch für das ist Rang 6 schwach. Der Schinken war ziemlich trocken, der Teig ebenfalls und leicht kaugummig, dafür im Geschmack nicht schlecht. Der Gesamteindruck war solala, schmeckt wie die typische Pizza vom Lieferservice.
Fazit: Bei Best Pizza bestellt man besser Asian Food.

Platz 5: Feldschlösschen

Score: 6.4

Geschätzte Lieferzeit 30 Minuten
Tatsächliche Lieferzeit 43 Minuten
Preis CHF 15.50
Durchmesser 30 cm
Telefon 0800 858 535
Homepage www.pizzeria-feldschloesschen.ch

feldschlosschen.jpg

Testurteil: Die Pizza aus dem Restaurant in Birsfelden konnte den Standort nicht zum Vorteil nutzen. Es dauerte fast 3/4 Stunde bis die Pizza bei uns eingetroffen ist, obwohl die Pizzeria nur etwa 500m entfernt ist. Der Schinken war leider ein bisschen spärlich vorhanden, dafür war es eine der wenigen Pizzen, welche eher saftig statt trocken daher kam. Auch bei dieser Pizza waren sich die Experten nicht ganz einig, die einen mochten sie ganz gut, andere bemängelden den ziemlich salzigen Geschmack.
Fazit: Durchaus geniessbare Pizza, welche jedoch nicht hervorsticht.

Platz 4: La Tandure

Score: 6.7

Geschätzte Lieferzeit -
Tatsächliche Lieferzeit -
Preis CHF 15.-
Durchmesser 30 cm
Telefon 061 641 641 0
Homepage www.latandure.ch

la-tandure.jpg

Testurteil: Die beiden Pizzen aus Riehen von La Tandure und Melsa liefen ein bisschen ausser Konkurrenz, da sie von einem Testexperten persönlich abgeholt wurden. Die beiden wurden jedoch bewusst ins Ranking mit aufgenommen und getestet, da viele Tester diese Pizza schon öfters verdrückt haben. Deshalb kann ich auch mit gutem Gewissen behaupten, dass die Pizzen üblicherweise nach 30 - 40 Minuten geliefert werden. Die Pizza von La Tandure war reichlich belegt und überzeugte mit einem knusprig feinen Teig. Geschmacklich war sie ein bisschen umstritten, war sie doch sehr salzig, was die restlichen Geschmackseindrücke verfälschte.
Fazit: Gute Pizza für alle, welche die es gerne salzig haben.

Platz 3: Pizza X-tra

Score: 6.9

Geschätzte Lieferzeit 15 – 20 Minuten
Tatsächliche Lieferzeit 19 Minuten
Preis CHF 13.50
Durchmesser 30 cm
Telefon 061 311 42 23
Homepage keine

x-tra.jpg

Testurteil: Die Piza X-tra aus Birsfelden konnte den Heimvorteil hervorragend ausspielen, nach nur 19 Minuten ist die Pizza bei uns ofenfrisch eingetroffen. Ausserdem war es die zweitgünstigste Pizza unter den Prüflingen mit nur CHF 13.50. Der Schinken gehörte qualitativ zu den Besten, leider ein bisschen spärlich vorhanden. Im Gesamteindruck konnte die Pizza auf der ganze Linie überzeugen.
Fazit: Für die schnelle Pizza aus Birsfelden, die richtige Wahl

Platz 2: Pizza Melsa

Score: 7.1

Geschätzte Lieferzeit -
Tatsächliche Lieferzeit -
Preis CHF 15.-
Durchmesser 31 cm
Telefon 061 601 14 82
Homepage www.pizza-melsa.ch

melsa.jpg

Testurteil: Die Pizza Melsa aus Riehen ist bei mehreren Tester bekannt und beliebt, deswegen musste sie auch bei unserem Test berücksichtigt werden. Die Pizza war gut belegt und der Teig war top. Geschmacklich konnte er nicht nur Kenner überzeugen, auch jene, die die Pizza zum ersten Mal geniessen durften.
Fazit: Würzig und fein. Super Alternative zum Testsieger.

Platz 1: Detto Pronto

Score: 8.1

Geschätzte Lieferzeit 30 Minuten
Tatsächliche Lieferzeit 54 Minuten
Preis CHF 14.50
Durchmesser 42 cm
Telefon 0800 99 88 00
Homepage www.detto-pronto.ch

detto-pronto.jpg

Testurteil: Detto Pronto preist seine Pizzen mit “Basel’s grösste Pizzas” an und tatsächlich, die Pizza wird in Übergrösse mit einem Durchmesser von 42cm geliefert - Basler Rekord! Auch der Belag und der ganze “Look” machte sofort Apetit auf mehr. Geschmacklich bot die Pizza klar mehr, als eine Standardpizza vom Pizzakurier und das Preis-/Leistungsverhältnis ist sensationell, da konnten wir auch über die leicht überzogene Lieferzeit hinweg sehen.
Fazit: Best Pizza in Town!

 

Kommentare
5 Kommentare »
Kategorien
Gourmetexpertz
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Gourmetexpertz - #1: Bier

Mittwoch, 19. März 2008

Neben meinem Projekt Clubbers Guide to Basel, welches in letzter Zeit dank Unterricht jeweils am Samstagmorgen ein bisschen eingeschlafen ist, gibt es ein neues Projekt: Die Gourmetexperten oder auf Neudeutsch “Teh Gourmetexpertz”. Dabei werde ich mit Freunden und Kollegen Produkte akribisch genau, professionell und völlig neutral bzw. objektiv begutachten und beurteilen.

In der ersten Folge der Testreihe wurde Bier getestet. Gegenüber standen sich 15 Biere, mit dabei natürlich Bier aus Basel, der Schweiz und aus Europa:

Biername Herkunft Preis dl CHF/L
Unser Bier Amber Basel SFr. 2.40 5 SFr. 4.80
Ueli Bier Spezial Basel SFr. 1.95 3.3 SFr. 5.91
Warteck Basel SFr. 1.55 5 SFr. 3.10
Feldschlösschen Original Rheinfelden SFr. 1.55 5 SFr. 3.10
Eichhof Lager Luzern SFr. 1.55 5 SFr. 3.10
Cardinal Draft Fribourg SFr. 1.25 3.3 SFr. 3.79
Calanda Chur SFr. 1.55 5 SFr. 3.10
Prix Garantie Bier Schweiz SFr. 0.60 5 SFr. 1.20
Carlsberg Dänemark SFr. 2.10 5 SFr. 4.20
Heineken Niederlanden SFr. 2.20 5 SFr. 4.40
Anheuser-Busch (Bud) USA SFr. 3.50 3.3 SFr. 10.61
Foster’s Australien SFr. 2.80 3.3 SFr. 8.48
Krombacher Deutschland SFr. 1.25 5 SFr. 2.50
Kronenbourg Frankreich SFr. 1.40 5 SFr. 2.80
Budweiser Budvar Tschechien SFr. 1.90 3.3 SFr. 5.76

gourmetexpertz_bier1.jpg

Bierkenner werden mir vorwerfen, dass die Biere sich doch gar nicht vergleichen lassen, das sind nicht alles Lagerbiere oder Bier”wasweissichwas”. Um es gleich vorweg zu nehmen, ich habe keine Ahnung von Bier, ich weiss nur es existieren welche die scheusslich schmecken, wie eine “Pfütze” und welche, die wirklich geniessbar sind.
Die Jury, bestehend aus anerkannten Hobbyexperten in Sensorik, bestand am Testabend aus einer Frau und drei Männern. Alle haben sich professionell vorbereitet und mindestens 24 Stunden vor dem Test kein Bier mehr angefasst. Schliesslich kann man so ein Test nur nüchtern seriös durchführen. Natürlich wurden alle Biere in neutrale, sehr stylische und extra für diesen Zweck entworfene Plastikbecher gefüllt und soweit anonymisiert, dass man nicht wissen konnte, wo sich nun welches Bier drin befindet.

gourmetexpertz_bier2.jpg

gourmetexpertz_bier3.jpg

Beurteilt wurden folgende Kriterien (Gewichtung in Klammern): Aussehen (10%), Geruch (10%), Süffigkeit (25%), Aroma (30%) und Abgang (25%). Alles auf einer Skala von 1 (shit) bis 10 (awesome). Die Durchschnittsnote aller Tester führt schlussendlich zur folgenden Rangliste:

  1. 6.98 - Ueli Bier Spezial
  2. 6.90 - Eichhof Lager
  3. 6.90 - Krombacher
  4. 6.88 - Foster’s
  5. 6.73 - Budweiser Budvar
  6. 6.43 - Unser Bier Amber
  7. 6.08 - Calanda
  8. 5.75 - Prix Garantie Bier
  9. 5.70 - Heineken
  10. 5.18 - Anheuser-Busch (Budweiser)
  11. 5.00 - Carlsberg
  12. 4.98 - Feldschlösschen Original
  13. 4.33 - Kronenbourg
  14. 4.05 - Warteck
  15. 3.95 - Cardinal Draft

Zuoberst an der Spitze Ueli Bier Speziel von der Brauerei Fischerstube in Basel - wältklass!
Ziemlich bemerkenswert und überraschend die Plätze 2 und 3. Das Bier aus Luzern teilt sich den zweiten Platz mit dem meistverkauften Bier aus Deutschland: Krombacher. Auf dem sechsten Platz das zweite Basler Bier mit hervorragender Note, ausserdem das einzige Biobier im Testfeld! Nicht weiter verwunderlich landen die “Industriepfützen” Heineken, Carlsberg, Kronenburg etc. auf den hinteren Plätzen - kann man im besten Fall noch als trinkbar bezeichnen. Ebenfalls ziemlich stark das Preisleistungsverhältnis des günstigsten Biers: das Prix Garantie Bier von Coop. Für 60 Rappen für den halben Liter und Platz acht, nicht schlecht!

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Gourmetexpertz
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Noch 100 Tage

Donnerstag, 28. Februar 2008

Die Euro 2008 rückt unaufhaltsam näher, doch wo bleibt die Euphorie in unserem Land? Wo die Begeisterung für unsere Nati? Für den Fussball?

Vielleicht ist es schlicht noch zu kalt, obwohl bei den frühlingshaften Temperaturen und dem sonnigsten Februar seit Messbeginn - das kann doch eigentlich nicht der Grund sein?!

99 Tage bis zur EM’08

Immerhin, von offizieller Seite heisst es: “Wir sind bereit, alles läuft nach Plan” und überall wimmelt es von Stellenanzeigen für Temporärjobs während der Europameisterschaft. Wer seine Zeit lieber hinter der Theke bei McDonalds verbringt, anstatt sich in der Fanmeile bei den jubelnden Anhänger ein Bier zu gönnen, der kann immer noch zuschlagen!

Basel ist jedenfalls “ready”, wie man heute zu sagen pflegt. Nun haben wir sogar ein Rhein-Rettungskorps, welcher betrunkene Fussballfans vor dem kompletten Absaufen im Fluss bewahren soll. Man weiss ja nie, Türken und Tschechen können nun mal nicht Schwimmen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Schweizer Metzgereien verlauten: “Es gibt genügend Cervelat bis nach der EM”, na wenn sich da der Feinschmecker nicht entzückt. Für das passende Bier dazu, ist in Basel die Brauerei “Unser Bier” zuständig. Mit dem “official ambush beer” (Trittbrettfahrer Bier), damit wir uns eine “Pfütze” wie Carlsberg nicht antun müssen.

Noch ein paar Mal schlafen, dann ist es soweit.

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Basel, Sport
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Filmkritik: Cloverfield

Samstag, 23. Februar 2008

“Beth lives in Midtown. Midtown is that way. You know what else is that way? Some horrific shit!”

Das Geheimprojekt Cloverfield, welches schon vor einem halben Jahr schlicht mit 1-18-08 angekündigt wurde, kam nun kürzlich endlich auch bei uns ins Kino. Das Besondere an diesem Film ist seine amateurhafte Kameraführung, der Film erinnert also an die eigenen Ferienaufnahmen, jedoch edel verziert mit den neusten Specialeffects aus Hollywood.

Cloverfield

Story

Die Freunde von Rob haben eine Abschlussparty in seiner Wohnung in New York Manhatten organisiert, der intelligente Rob wird bald in Japan einen neuen Job antreten. Ausgelassen wird gefeiert, als plötzlich die Erde bebt und kurz darauf, ein paar Strassen weiter, Häuser explodieren und einstürzen. Panikartig versuchen die jungen Leute nun die Insel von Manhatten zu verlassen, doch draussen herrscht das blanke Chaos.
Anstatt möglichst schnell sich in Sicherheit zu bringen, machen sich Rob und seine Freunde auf den Weg seine geliebte Beth zu retten, welche eingeklemmt in ihrem Appartment um Hilfe fleht.

Kritik

Die Machart erinnert ein bisschen an “The Blair Witch Project”, ist jedoch um Klassen besser realisiert. Die Kameraführung ist ganz schön anstrengend, vermittelt aber durch diesen Effekt ein geniales “Mittendrin statt nur Dabei”-Feeling, man wird richtig in das Geschehen eingesogen. Unterstützend wirken dabei auch die Protagonisten, welche ganz normale Mid-Twenties zu sein scheinen, könnte also durchaus der Nachbar von neben an sein.
Die Story an sich ist der Schwachpunkt des Films, nicht wirklich originell und mit wenig Überraschungen, da habe ich ein bisschen mehr erwartet.

Fazit

Ein Katastrophenfilm der speziellen Art mit intensiven Momenten - empfehlenswert!

Rating 7/10

Kommentare
1 Kommentar »
Kategorien
Movies & Series
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Volksabstimmung vom 24. Februar

Dienstag, 19. Februar 2008

Am kommenden Sonntag wird das Schweizer Volk einmal mehr gebeten, seine Meinung zu äussern. Diesmal stehen zwei unterschiedliche Dinge zur Debatte; zum einen die Volksinitiative “Gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten” und zum anderen das Referendum zum “Unternehmenssteuerreformgesetz II”.

Volksinitiative “Gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten”

Die Volksinitiative verlangt, dass in Friendenszeiten keine Übungen mit Kampfjets durchgeführt werden dürfen. Die Argumente der Initiative sind simpel: die Kampfjets verursachen einen ohrenbetäubenden Lärm, vergrault somit Touristen und schadet nicht zuletzt der Tierwelt in den Alpen. Des weiteren sind in Friedenszeiten dermassen viele Übungen vollständig überflüssig, eigentlich könnten wir die Anzahl Flugjets doch sowieso gleich nochmals von aktuell 87 auf mindestens die Hälfte reduzieren, für das bisschen Luftsicherung in der Schweiz ist unsere Luftwaffe doch überdimensioniert. Im weiteren wird argumentiert, dass diese Jets unheimlich viel Treibstoff verschleudern und enorm teuer im Unterhalt sind.
Ein bisschen ungeschickt bei der Initiative ist die Forderung, dass Tourismusgebiete verschont werden sollen.

  1. Die Kantone sind für Tourismusangelegenheiten zuständig nicht der Bund
  2. Wo bitte ist heute schon kein Tourismusgebiet vorhanden in der Schweiz? Keiner und Niemand will den Lärm, es lässt sich somit wohl kaum mehr ein zusammenhängendes Gebiet mehr finden wo überhaupt Trainingsflüge der Luftware stattfinden könnten.
  3. Die Folgen der Initiative sind somt schlecht absehbar. Wahrscheinlich ist ein ewiger Hickhack von Bund und Kantone die Folge. Der Ausgang ist ungewiss.

Folglich hätte man den Initiativtext meiner Meinung nach deutlicher verfassen sollen: zum Beispiel, dass man das Kontingent von Flugstunden stark einschränkt und eine Forderung nach einem weiterem Abbau der Kampfjetflotte vorsieht. Ich denke, deshalb wird diese Volksinitiative vom Volk am kommenden Sonntag abgelehnt: zu ungenau. Eigentlich schade.

FA/18 durchbricht die Schallmauer
Bild: FA/18 durchbricht die Schallmauer. Folge: ein extrem lauter Überschallknall

Referendum zum “Unternehmenssteuerreformgesetz II”

Die Leute in Bern haben uns mit dem USTR II ein wirklich spannendes Gesetzpaket geschnürt, dass der gemeine Bürger wohl kaum versteht, inklusive meiner Wenigkeit. Die Ursprüngliche Idee war es, Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU) in der Schweiz finanziell zu entlasten, um generell die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz zu steigern und somit Arbeitsplätze zu sichern.
Doch leider wurden im Paket Steuergeschenke für Reiche gleich mitgepackt. Besonders wohlhabende Grossinvestoren profitieren von massiven Steuerbegünstigungen, wer also schon viel hat, wird in Zukunft noch viel mehr haben. Die gut gemeinten Erleichterungen für die KMUs werden sich jedoch kaum relevant auswirken auf den Maler oder Sanitärinstallateur um die Ecke.

Das offensichtliche Problem beim USTR II Referendum ist die Komplexität, das Schweizer Volk muss sich auf diverse Expertenmeinungen stützen. Wirtschaftsnahe Verbände sind natürlich für die Reform, aber wohl kaum weil an deren Spitze üblicherweise gut verdienende Manager stehen. Soziale Stimmen sehen in der Reform erneut ein Geschenk an die Reichen, einen positiven Einfluss auf das Salär der Putzfrau oder der Schuhverkäuferin wird es bestimmt nicht haben, auch der Mittelstand der ein paar Tausend Franken in Aktien angelegt hat wird überhaupt keinen Profit daraus ziehen.

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Politik
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

S isch verbyy

Donnerstag, 14. Februar 2008

Eine wahrlich traumhafte Fasnacht hat heute früh um 4:00 ein Ende gefunden. Es war drei Tage lang schlicht nur schönes Wetter anzutreffen ohne eine einzige Wolke am Himmel. Entsprechend gross war der Besucherandrang an allen Tagen mit herrlicher Stimmung in der Innenstadt. Die Fasnacht 2008 in Bilder gibt es weiter unten.

Hier noch eine Auswahl an Schnitzelbänken, wirklich verständlich wohl nur für Basler ;-)

Liebe Marcel, do hesch di bees verspeegguliert,
Dr guet Rueff vo dr UBS isch ruiniert,
Falls de denn e neie Job suechsch - kenne mir dir saage,
Du kasch vo uns uss s näggscht Joor unseri Helge draage.
— Babberlababb
Feschte, suffe z Nacht goh schoppe, dasch z Basel soone Sach,
trotz Kultur für jede Buur, wään d Basler z Nacht kai Grach,
Me mechti hitte s ganzi Joor numme no sy Rue,
Waas uns fält isch d Stärbehilf, no mach mer d Stadt denn zue.
— d Uffeschtuehler
Parkrumgebyyre, und denne no Strossezoll,
Benzinzueschlag, Styyre, das find ich nit toll,
Drum haani, well s ainiges weniger koschtet
En Easyjet-Umwält-Abonnement boschtet.
— Anggewegglimaiteli
Jetze muess denn - Si wäärde das au no erlääbe
uff Zigarette-Päggli e Schogg-Bildli glääbe
woorschyynlig wird derno konsequänt
au e staargge Raucher glyy abschtinänt
jä dängge Si numme, wenn als gruusigschti Waffe
uff jedem Päggli dr Blocher duet gaffe
— Schloofkappe
D’Ziircher hän scho s’zwei-de-mool dr Maischter gschänggt bikoo
Do froogt me sich als Basler-Bebbi; werum au und wiesoo
Hänn die ägscht e änge Kontaggt mit de Fuessball-Gaischter
Denn vom schutte ganz elai wäärde die nie Schwyzermaischter
— D’Kulturstolperi

Bilder von der Fasnacht 2008

[Show as slideshow]
Fasnacht2008_001.JPG Fasnacht2008_001.JPG
Fasnacht2008_002.JPG Fasnacht2008_002.JPG
Fasnacht2008_003.JPG Fasnacht2008_003.JPG
Fasnacht2008_004.JPG Fasnacht2008_004.JPG
Fasnacht2008_005.JPG Fasnacht2008_005.JPG
Fasnacht2008_006.JPG Fasnacht2008_006.JPG
Fasnacht2008_007.JPG Fasnacht2008_007.JPG
Fasnacht2008_008.JPG Fasnacht2008_008.JPG
Fasnacht2008_009.JPG Fasnacht2008_009.JPG
Fasnacht2008_010.JPG Fasnacht2008_010.JPG
Fasnacht2008_011.JPG Fasnacht2008_011.JPG
Fasnacht2008_012.JPG Fasnacht2008_012.JPG
Fasnacht2008_013.JPG Fasnacht2008_013.JPG
Fasnacht2008_014.JPG Fasnacht2008_014.JPG
Fasnacht2008_015.JPG Fasnacht2008_015.JPG
Fasnacht2008_016.JPG Fasnacht2008_016.JPG
Fasnacht2008_017.JPG Fasnacht2008_017.JPG
Fasnacht2008_018.JPG Fasnacht2008_018.JPG
Fasnacht2008_019.JPG Fasnacht2008_019.JPG
Fasnacht2008_020.JPG Fasnacht2008_020.JPG
1234►
Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Basel
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Mir spiile us

Montag, 11. Februar 2008

Für die einen ein Grauss, für die anderen “die drey schenschte Dääg vom Joor”. Heute Morgen begann wie jedes Jahr die Basler Fasnacht Punkt 4:00 mit dem Morgestraich. Das diesjährige offizielle Motto - genannt Sujet - heisst “Mir spiile us!”, wie ich finde eines der schlechtesten der letzten paar Jahre, irgendwie kann man sich nicht direkt etwas prägnantes darunter vorstellen.
Dafür beglückt Petrus die Fasnacht 2008 mit dem perfekten Wetter, trotz des sehr frühen Termin dieses Jahr, ist es eher mild und 3 Tage lang sonnig und schön.

Interessant ist eine Studie der FHBB aus dem Jahr 2005, welche den wirtschaftlichen Aspekt der Fasnacht analysiert hat. Demnach belaufen sich die Kosten für die Fasnachtsvorbereitung der Aktiven (Goschdym, Larven, Laternen, Wagen, etc) auf ca. 9 Mio Schweizer Franken. Oder so wird der Umsatz der Gastronomie über 13 Millionen Franken betragen, was eher konservativ geschätzt ist. Um die ganze Sauerei nach dem närrischen Treiben wieder aufzuräumen, ist knapp eine halbe Million Franken fällig - zählt man die aktiven (12′000) und Besucher (200′000+) zusammen - sind dies also mehr als CHF 2.- für’s Putzen pro Person.

Fasnacht2008_001.JPG
Fasnacht2008_002.JPG
Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Basel
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Filmkritik: 3:10 to Yuma

Sonntag, 3. Februar 2008

“Kid, I wouldn’t last five minutes leading an outfit like this if I wasn’t rotten as hell.”

Western? Was’n das? In meiner Karriere als Moviefan habe ich vielleicht eine knappe Hand voll Western Filme gesehen, ein Genre, das mir eigentlich nicht so zusagt. Trotzdem, meine Freunde haben mich mitgeschleppt - immerhin Russell Crowe und Christian Bale sind schon einmal viel versprechende Kandidaten für einen guten Film mit dem seltsamen Titel 3:10 to Yuma.

3:10 to Yuma

Story

Die Story spielt - wie soll es anders sein - im späten 19. Jahrhundert. Dan, ein armer Rancher, Kriegsveteran und hoch verschuldet, versucht mehr schlecht als recht seine vierköpfige Familie zu ernähren. Die lang anhaltende Dürre macht ihm zu schaffen, denn seine Gläubiger wollen endlich Geld sehen.
Der kriminelle Grossmeister und Clanboss Ben Wade wird durch die “Railroad Company”, welche gerade das Schienennetz im Westen aufbaut, gefasst. Bereits hat Ben dutzende Geldtransporter überfallen und hat sich somit auf die “Most Wanted”-Liste gesetzt.
Für ein kleines Vermögen soll nun Dan den Kriminellen auf den Zug nach Yuma überführen. Dort erwartet Ben Wade das Gefängnis und die Todesstrafe durch den Strang.

Kritik

Die beiden Hauptprotagonisten setzen sich exzellent in Szene und auch der Nachwuchsgangster Garry Butterfield alias Dallas Roberts brilliert in seiner Rolle. Dutzende Western-Stereotypen werden durch genommen, ein klassisches Duell fehlt jedoch. Die Beziehung zwischen Ben und Dan auf der Reise zum Bahnhof in Contention bleibt über 120 Minuten abwechslungsreich und spannend.
Ein grosser Westernfan bin ich immer noch nicht, die Inszenierung ist grossartig, doch die leichte Trägheit und durchschaubare Story fallen eher ein bisschen ab. Auch die Action beschränkt sich logischerweise auf eher banale Schiessereien, Westernlike eben.

Fazit

Etwas für Fans der alten Genres und richtige Männer.

Rating 5/10

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Movies & Series
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Filmkritik: Keinohrhasen

Samstag, 2. Februar 2008

“Selbst wenn die Frauen aus Glas wären, wären sie undurchsichtig.”

Deutsche Filme gross im Kino, hierzulande eher eine Seltenheit. Umso besser, wenn es sich dabei um einen Film mit Till Schweiger handelt, unbestritten einer der besten deutschen Schauspieler überhaupt. Der Titel alleine Keinohrhasen ist zudem schon sehr originell.

Keinohrhasen

Story

Ludo ist Fotograf, Macho und eine Sexmaschine. Er poppt sich förmlich durchs Leben, von einer festen Beziehung hält er gar nichts. Als er wegen eines Missgeschicks zu 200 Stunden Sozialarbeit verurteilt wird, landet er im Kindergarten als Aushilfsbetreuer, wo er Anna trifft. Anna hält überhaupt nichts von Männern wie Ludo und möchte ihn Leiden sehen, was dann geschieht ist eine witzig, triviale Liebesgeschichte.

Kritik

Man mag ihn oder man mag ihn eben nicht. Aber wieder einmal mehr ist Till Schweiger einfach genial, doch auch die anderen Darsteller beweisen ihr Talent eindrücklich. Der Film lebt primär von Situationskomik und Klischees, welche herrlich ausgeleuchtet werden. Niedliche Szenen und die Lovestory runden den wirklich sehr unterhaltsamen Film ab.

Fazit

Beste Unterhaltung, absolut sehenswerter Film für alle!

Rating 7/10

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Movies & Series
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

« Previous Entries Next Entries »

Kategorien

  • Basel
  • Entertainment
    • Games
    • Movies & Series
  • Gourmetexpertz
  • Holidays?!
  • iBlog
  • IT
    • Linux
  • Late Night
    • Clubbers Guide to Basel
  • Politik
  • Sport
    • Futbol mondial

The Weather

Basel
Samstag, 28. Januar 2012, 7:39
Bewölkt Bewölkt
Aktuelle Temperatur: 2°C
Gefühlte Temperatur: 2°C
Aktueller Luftdruck: 103 mb
Luftfeuchtigkeit: 93%
Wind: 1 m/s SSO
Böen: 1 m/s
Sonnenaufgang: 8:02
Sonnenuntergang: 17:23
© 2007 AccuWeather, Inc.

Zufälliges Zitat

Life isn’t what you want it to be, it’s what you make it become. — Anthony Ryan

Kürzlich gezockt

  • GTA 4
  • Gran Turismo 5 Prologue
  • Unreal Tournament 3
  • Team Fortress 2
  • Fortress Forever
  • Civilization IV
  • Overlord
  • Rayman Raving Rabbids
  • Command & Conquer 3

Musik der Woche

Blogroll

  • A propos Basel
  • Bundesrat Moritz Leuenberger
  • CH Internet Szene
  • Ein hemmer immr no gno
  • Gourmet Experience
  • hangin’ around with dr. fish
  • lifehack.org
  • Stuff that doesn’t matter
  • zen habits

Favorites

  • 4players.de
  • digg.com
  • Hattrick Fussballmanager
  • Heise.de
  • IMDb.com
  • kubuntu.com
  • Last.fm
  • Monday Night Skate

Archive

  • Juni 2008 (2)
  • Mai 2008 (2)
  • April 2008 (4)
  • März 2008 (5)
  • Februar 2008 (7)
  • Januar 2008 (2)
  • Dezember 2007 (9)
  • November 2007 (1)
  • Oktober 2007 (6)
  • September 2007 (3)
  • August 2007 (5)
  • Juli 2007 (13)
  • Juni 2007 (10)
  • Mai 2007 (14)
  • April 2007 (7)
RSS Feed
Wordpress
Firefox
Schweizer Blog Verzeichnis

GeoURL
Creative Commons License

Life isn't what you want it to be, it's what you make it become.